Kaffee für Espresso auszuwählen, muss nicht kompliziert sein. Im Video und im Artikel unten zeigen wir dir, wie du mit deiner Series 1 ganz entspannt verschiedene Kaffees entdecken kannst.
Inhaltsverzeichnis
Videoanleitung
Hinweis: Dieses Video ist auf Englisch.
Schriftliche Anleitung
Brauche ich „Espressobohnen“?
Auch wenn es vielleicht auf der Packung steht: Nein, für Espresso musst du nicht unbedingt „Espressobohnen“ oder eine „Espressoröstung“ verwenden. Die meisten Kaffees schmecken als Espresso richtig gut (vor allem mit der Series 1), und wir ermutigen dich, auszuprobieren, was dir schmeckt.
Worauf solltest du achten?
Ganze Bohnen oder vorgemahlen
Idealerweise verwendest du, wann immer es geht, frisch gerösteten Kaffee in ganzen Bohnen. Vorgemahlener Kaffee funktioniert mit der Series 1 auch, lässt sich aber deutlich schwerer einstellen, weil du keinen Einfluss darauf hast, wie fein oder grob er gemahlen ist. Außerdem ist vorgemahlener Kaffee oft etwas zu grob, sodass du eventuell das doppelwandige Sieb brauchst, um einen gut schmeckenden Shot zu bekommen.
Achte auf das Röstdatum, nicht auf das Mindesthaltbarkeitsdatum
Kaffee schmeckt meist einige Tage bis Wochen nach dem Rösten am besten (je nach Sorte, Röstgrad usw.), wenn er Zeit zum Ruhen hatte. Am Röstdatum erkennst du am genauesten, wie alt der Kaffee ist. Wenn du wissen möchtest, wie lange du nach dem Rösten mit dem Brühen warten solltest, schau auf der Website der Rösterei nach – dort gibt es oft eigene Empfehlungen.
Sieh dir die Geschmacksnoten an
Auf einer Kaffeepackung stehen normalerweise Geschmacksnoten, die beschreiben, wie der Kaffee aufgebrüht schmeckt. Einen Kaffee mit Noten zu finden, die dich ansprechen, ist ein toller Ausgangspunkt bei der Auswahl.
Die Röstgrade im Überblick
Röstgrade bewegen sich auf einem Spektrum. Je dunkler Kaffee geröstet wird, desto mehr treten andere Texturen und Aromen in den Vordergrund. Schauen wir uns die Eigenschaften der einzelnen Röstgrade an.
Hellere Röstungen
Hellere Röstungen profitieren in der Regel von einem höheren Kaffee-zu-Wasser-Verhältnis und höheren Brühtemperaturen. Eine größere Wassermenge sorgt dafür, dass die oft feinen und vielschichtigen Aromen heller Röstungen in der Tasse deutlich hervortreten.
Das Light-Roast-Profil der Series 1 unterstützt dich dabei mit stabiler Hitze und Empfehlungen, die auf hellere Kaffees abgestimmt sind.
Bei hellen Röstungen siehst du eventuell auch weniger Crema – das ist völlig normal.
Mittlere Röstungen
Mittlere Röstungen bringen meist die Süße zur Geltung, ohne zu viel Säure – damit sind sie eine tolle Allround-Wahl. Das Medium-Roast-Profil der Series 1 gibt dir hervorragende Ausgangsparameter, die du dann weiter verfeinern kannst.
Dunklere Röstungen
Dunklere Röstungen bringen meist tiefere schokoladige, geröstet-nussige oder halbsüße Aromen mit, die viele beim klassischen Espresso suchen. Dunkle Röstungen erzeugen außerdem meist mehr Crema. Je dunkler ein Kaffee geröstet wird, desto mehr Gase sind in ihm eingeschlossen. Sobald das Wasser auf den Kaffee trifft, werden Öle, Proteine und Zucker durch diese Gase emulgiert und stabilisiert – so entsteht die Crema an der Oberfläche des Shots.
Wie für die anderen Röstgrade gibt es auf der Series 1 auch ein Dark-Roast-Profil, das dir einen tollen Ausgangspunkt bietet.
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Beiträge in diesem Abschnitt
- Warum bildet mein Espresso keine Crema?
- Deinen ersten großartigen Shot mit der Series 1 zubereiten
- Wasserhärte, Wasser testen und Entkalken
- So wählst du Bohnen für Espresso aus
- So bereitest du deinen Puck vor
- So bereitest du einen Shot zu
- So schäumst du Milch auf
- So stellst du deinen Shot richtig ein
- Was tun, wenn der Shot zu schnell war?
- Was tun, wenn der Shot zu langsam war?